Benedikt Loos

Cello

Keine Musik ist etwas wert, von der man dem Hörer zuerst berichten muss, was darin erlebt ist, was er zu erleben hat.

Gustav Mahler

In Bayern geboren und aufgewachsen bekam Benedikt Loos seinen ersten Musikunterricht schon mit 3 Jahren beim Vater und erhielt seinen ersten Cellounterricht bereits mit 5. Später wurde er von Stephan Haack in München unterrichtet und studiert aktuell bei Prof. Sebastian Klinger in Hamburg. Weitere musikalische Impulse bekam er bei Gerhart Darmstadt, Professor für "alte Musik" an der Hamburger Hochschule, sowie Wolfgang Boettcher.

Benedikt Loos gewann verschiedene Jugendmusikwettbewerbe, darunter einen Bundespreis und mehrere Landespreise bei "Jugend Musiziert!", sowie Preise beim Mindelheimer Musikwettbewerb, in deren Folge er wiederholt mit dem Mindelheimer Kammerorchester als Solist auftrat. Im Mai 2018 gewann er den 1. Preis beim Wettbewerb der Elise-Meyer-Stiftung in Hamburg.

Sein Interesse gilt neben der Sololiteratur auch der Kammermusik. Er musizierte schon u.a. mit Natalia Prishepenko, Hansjörg Schellenberger, Sebastian Schmidt (Mandelring Quartett), Diemut Poppen, Maria-Elisabeth Lott, Božo Paradžik, Margit-Anna Süß und Asya Fateyeva. Mit seinem Celloquartett ist er seit Januar 2016 Stipendiat bei "Live Music Now", seit 2018 auch im Duo mit Klavier.

In der Saison 2019/2020 ist er Stipendiat der Akademie des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Benedikt Loos spielt ein Cello von Vincentius Postiglione, Neapel 1899, freundlich zur Verfügung gestellt von der HfMT Hamburg.

Stipendiaten-Übersicht